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Software-Test


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project:privacy ist ein Paket zur Erhöung der Datensicherheit von der deutschen Firma Mobile Concepts GmbH.

Wir testeten die Version 1.0 unter Windows 2000:

Die Installation von CD-ROM lief unkompliziert ab. Es steht die Möglichkeit einer automatischen Standartinstallation zur Verfügung. Wer es wünscht, kann auch einzelne Programmteile von der Installation ausnehmen. Am Schluß wird noch gefragt, ob project:privacy bei jedem Windowsstart geladen werden soll, was zu empfehlen ist. Nach einem Neustart erscheint im Startmenue der Eintrag des Hauptfensters sowie der einzelnen Programmfunktionen. In der Taskleiste nistet sich ein Icon ein, das den Start der wichtigsten Funktionen erlaubt.

Die Funktionen im einzelnen:

Der Aktenvernichter ermöglicht sicheres, entgültiges Löschen und überschreiben sensibler Dateien. Es stehen die Variante "einfaches Überschreiben mit Nullen" oder "DOD 5220.22-M", also die Norm des US-Verteidigungsministeriums mit 7-fachem Überschreiben und beschreiben mit Zufallswerten zur Verfügung.

Der Dateimanager dient zum verstecken und/oder verschlüsseln von Dateien und Ordnern. Ein "Behälter" für die verschlüsselten Daten kann eine CCF-Datei, eine .exe-Datei oder ein Bild sein. Die .exe-Datei kann für den sicheren Transport zum Empfänger dienen, der nicht im Besitz von project:privacy sein muß, um an die Daten zu gelangen. Lediglich dass Passwort muß bekannt sein.

Mit der Email-Verschlüsselung lassen sich Nachrichten direkt in Outlook kodieren. Beim absenden eines Emails wird dann nach einem Passwort gefragt oder ein bereits der Empfängeradresse zugeordnetes Passwort benützt. Es ist auch hier nicht unbedingt nötig, dass der Empfänger project:privacy besitzt.

Der Laufwerkmanager erstellt verschlüsselte Laufwerke. Die Dateien werden "on the fly" ver- bzw. entschlüsselt. Dies garantiert, daß geschützte Dateien zu keiner Zeit unverschlüsselt auf der Festplatte landen, auch nicht nach einem Systemabsturz. Die Größe des virtuellen Laufwerks kann bis zu 2000 MB betragen. Der Key ist entweder als Passwort oder durch den Anschluß eines Mobiltelefons oder einer Kombination von beiden möglich. Das Handy kann dabei über Kabel, Bluetooth oder Infrarot-Port angeschlossen sein.

Der Spurenvernichter löscht und überschreibt Daten in Temporary Internet Files, Cookies, Verlauf, Recent URL´s u.s.w. etweder auf Befehl oder zeitgesteuert. Auch den Windows Papierkorb und Recent Files vergisst der Spurenvernichter auf Wunsch nicht.
Der Wiper kümmert sich um das spurlose Vernichten gelöschter Dateien, bzw. freien Speicherplatz auf der Festplatte. Auch hier werden Die Dateien mehrfach überschrieben und gegen wiederherstellen gesichert.
Die Überwachungszentrale ist ein interessantes Tool: Mit ihr lässt sich nicht (nur) der PC, sondern seine Umgebung, das Büro, der Arbeitsplatz überwachen. Mit Hilfe einer Webcam und einem angeschlossenem Mikrofon werden Bewegungen bzw. Geräusche erfasst und ein Alarm ausgelöst. Dieser wird entweder still als email oder SMS übermittelt oder als wave-Datei lauthals über die Boxen wiedergegeben.

 

Die Zugangskontrolle letztendlich schützt den Rechner während kurzer Arbeitpausen, z.B. in der Mittagspause vor neugierigen Blicken. Ein passwortgeschützter Bildschirmschoner verdunkelt den Schirm und lässt sich auch durch Neustarten des Rechners nicht überlisten.

 

Fazit: Mit project:privacy erhält man einen ganzen Werkzeugkoffer voll Tools, die sich um die Datensicherheit und Diskretion auf dem Windows - Rechner kümmern. Ein empfehlenswertes Paket, daß mit einer komfortablen und wohldesignten Oberfläche aufwartet. Die Bedienung ist dabei einfach und intuitiv. Mehrere Assistenten kümmern sich beim ersten Gebrauch um die richtigen Einstellungen. Unter Windows XP erscheinen in der uns vorliegenden Version 1.0 allerdings noch ein paar Fehlermeldungen.

 

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