 |  |  |  |  |  |  | | |  | Spionage
Mit Methoden, die als "Heimatschutz" oder "Abwendung der Terrorgefahr" deklariert werden, betreiben die USA Datenbeschaffung für militärische, aber auch für wirtschaftliche Zwecke. Die Datensammelwut betrifft auch Europäer. Selbst die, die nicht in die Staaten reisen wollen. |  | |  |  |  | 2009-03-25: USA setzen Österreich unter Druck:
US-Heimatschutz
fordert Namen, Adressen, Fingerabdrücke, DNA-Daten aus Ermittlerbeständen. Bei
einer Weigerung droht Österreichern die Visapflicht. Artikel in der "Presse"
2006-10-27: Letzter Coup der US-amerikanischen Zollbehörde:
Sie behält sich das Recht vor, Laptops von einreisenden Ausländern zu
konfiszieren und den Inhalt unter die Lupe zu nehmen... Artikel Net-Tribune: US-Zoll verlangt Einsichtnahme in Notebook-Daten Wer auf die Idee kommt, den Inhalt der Festplatte per Kryptografiesoftware zu verschlüsseln, könnte dann die nachstehenden Möglichkeiten zur Wahl haben: | [ ] Passwort bekanntgeben | | [ ] Urlaub in Guantanamo | | [ ] Passwort in Guantanamo bekanntgeben | 2006-10-26: EU gewährt USA Einblick in Daten der Staatsanwaltschaft ECHELON hört die gesamte über Satelliten
geleitete Kommunikation ab.
| | Die NSA (National Security
Agency - amerikanischer Inlandsgeheimdienst) unterhält aufgrund eines
Abkommens aus dem Jahre 1948 (Ukusa-Vertrag) gemeinsam mit
Partnerdiensten aus Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland
das weltumspannende Abhörsystem „ECHELON“. Während die zu Zeiten des
Kalten Krieges betriebenen Vorläufer dieses Projekts ausschließlich der
Kontrolle militärischer Aktivitäten des früheren Ostblocks gedient
hätten, werde ECHELON ganz gezielt auch zur Überwachung der
multimedialen Kommunikation westeuropäischer Unternehmen eingesetzt. Australien,
das als eines von fünf Ländern das Echelon genannte Überwachungssystem
betreibt, hat nun die Existenz dieses Systems offiziell bestätigt.
Internationale Telefongespräche, Fax- und Internetdienste werden mit
diesem System abgefangen und nach Stichworten durchforstet. Es
ermöglicht nicht nur den Regierungen, Auslandsgespräche der eigenen
Bürger abzuhören, die Signal Intelligence (Sigint) Dienste der anderen
Teilnehmerländer können das ebenfalls tun. Teile der australischen
Enthüllungen betreffen nun neue Regeln und Einschränkungen, wonach
Auslandsdienste nur mehr in genau umrissenen Fällen australische Bürger
abhören dürfen. In Europa betreiben Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, die Niederlande, Schweden und die Schweiz
großangelegte Sigint-Operationen. Über Regeln zum Schutz der
Privatsphäre ähnlich den australischen haben offizielle Stellen bisher
jedoch noch keine Aussagen gemacht. |
Lauschposten in Bad Aibling bleibt bestehen
| | Geheimnisumwittert und
umstritten ist nach wie vor Bad Aibling bei Rosenheim in Bayern:
Deutsche Schaltzentrale des ECHELON-Abhörrings und Steuerzentrum für
amerikanische Spionagesatelliten. Gigantische Antennenanlagen liegen
unter Schutzhauben wie Champignons auf der Ebene, um "russisches
Militär" auszuhorchen. Bis 1995 galt die Station offiziell als
Einrichtung der NSA, dann übernahm ein Oberstleutnant der U.S. Air
Force das Kommando. Heute ist es offiziell eine "Anlage des
Intelligence and Security Command der US Army in Europa zur
Unterstützung der amerikanischen Streitkräfte". Rein militärisch also?
Kaum. Denn der amerikanische Betreiber stellt seine Erkenntnisse auch
dem Bundesnachrichtendienst zur Verfügung... |
Darmstatd-Griesheim wehr sich gegen Echelon - Bericht von Heise
| | Seit 1994 darf der BND im
Rahmen der Verbrechensbekämpfung den `nicht leitungsgebundenen´
Telefon-, Fax- und Fernschreiberverkehr mit dem Ausland anzapfen. Der
BND ist jedoch mit den Ergebnissen seiner Telefonüberwachungen
unzufrieden. Aus seiner ersten Abhörstatistik, die er Anfang des Jahres
der Bundesregierung vorlegte, ließ sich entnehmen, daß nur etwa zehn
Hinweise auf Schwerstverbrecher an die Strafverfolgungsbehörden
weitergeleitet wurden. Der Grund: ein echter Tatverdacht mußte
vorliegen. Gefiltert
werden die riesigen Informationsmengen mit Hilfe des intelligenten
Rastersystems `Memex´. Memex ist ein Analyseprogramm aus der
Künstlichen Intelligenz (KI), das Daten auf Schlüsselwörter hin
untersuchen kann. Entwickelt wurde es von der britischen Firma Memex
Technology Ltd., die vom US-Verteidigungssystem noch heute mit
Millionenaufträgen eingedeckt wird. Erst im Juni letzten Jahres erhielt
Memex Technology zwei Aufträge im Wert von 1,25 Millionen Pfund, um die
britische Polizei mit einem intelligenten System namens CRIMINT
auszustatten. Es soll den Fahndern ermöglichen, im Zugriff auf mehrere
Datenbanken Daten zu sammeln, zu durchsuchen, und Querverweise zu
finden. Dabei wird höchstwahrscheinlich dieselbe Technologie
eingesetzt, die Jahre zuvor für die NSA entwickelt wurde. (auszugsweise zitiert aus einem Bericht in c´t) |
Wie ein Netz überzieht ECHELON die Erde
| | Ein Netz, dass es offiziell
gar nicht gibt, beziehungsweise einen anderen Zweck hat, als man es uns
glauben lassen möchte. Die Abhöreinrichtungen sind jeweils auf
Satelliten-, Mobil- und Richtfunkstrecken, Unterseekabel sowie
Festnetzleitungen spezialisiert: Abhöreinrichtungen, die die Intelsat-
und Inmarsat-Satelliten, von vielen Telekommunikationsunternehmen zur
transkontinentalen Übertragung von Telefonaten, E-Mails und Faxen
genutzt, überwachen. Abhöreinrichtungen, die die nationalen und
regionalen Kommunikationssatelliten, über die kontinentale
Kommunikationsübertragungen verlaufen, zu denen Intelsat-Satelliten
nicht genutzt werden, überwachen (dazu zählen Menwith Hill und Bad
Aibling). Insgesamt werden 120 Satelliten (Stand 1999) angezapft.
Abhöreinrichtungen, die die kontinentalen Anschlussstellen der
Unterseekabel, über die ein weiterer Teil transkontinetaler
Kommunikation übertragen wird, die Mikrowellenradio- und High
Frequency-Radio-Empfangstürme und Kabelverbindungen nationaler
Telekommunikationsunternehmen, die Bestandteil nationaler
Telekommunikationsnetzwerke sind, überwachen. U-Boote und
Tiefseetaucheinrichtungen, mit deren Hilfe Langzeitrekorder oder
Signalverstärker an die Unterseekabel angeschlossen werden. |
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|  |  | | Der gläserne Mensch info@dergläsernemensch.de |  |  |  |
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